„Mülltrennung bringt sowieso nix!“ Mit diesem Einstieg der teilweise landläufig vertretenen Meinung beginnt Kristina Strüber aus dem LRA Miltenberg das knapp 90minütige Projekt zur Mülltrennung in den 8. Klassen der RSE. Der Impuls soll natürlich provozieren und auch sensibilisieren und nimmt die Jugendlichen sofort mit in die Thematik. Um zu zeigen, dass Mülltrennung und -recycling sinnvoll sind und gut funktionieren, stellt Frau Strüber zunächst das Gesetz zur Kreislaufwirtschaft und damit die Grundlage umweltbewussten Handelns vor. Darin geht es um die Vermeidung, die Wiederverwendung, das Recycling, die energetische Verwertung und die Beseitigung unseres täglichen Abfalls. Interessant waren hier vor allem die Video-Einblicke in die Müllsortieranlage in Gernsheim, die sich mit dem Inhalt des gelben Sacks beschäftigt.
Interessant sind auch die Zahlen, mit denen die Klassen konfrontiert wurden. So verursachte im Jahr 2024 ein Einwohner im Landkreis Miltenberg durchschnittlich 128 kg Restmüll, 89 kg Biomüll und 27 kg Verbundstoffe für den Gelben Sack. Außerdem wird in den Gruppen-Challenges „Sortierprofis“ die korrekte Mülltrennung geklärt. Demnach gehört der Aludeckel immer vom Joghurtbecher abgetrennt, um ein gutes Recycling zu ermöglichen. Anhand von Beispielen wurde in den Gruppen überlegt, welche Abfälle in die jeweiligen Behälter gehören und bei welchen Produkten es Schwierigkeiten bezüglich der Zuordnung gibt.
Ein aktives und informatives Projekt, das bei den Jugendlichen ankommt und wir bestimmt wiederholen werden!
Realschule Elsenfeld





