Als wir am 16. Mai morgens am Empfang des WIKA-Gebäudes ankamen, wurden wir zunächst begrüßt. Kurz darauf wurden wir in drei Gruppen eingeteilt und unseren beiden Gruppenführern, den Auszubildenden der Firma WIKA, vorgestellt. Von ihnen bekamen wir Kopfhörer, die uns ihren Worten auf der anschließenden Führung stets folgen ließen.
Als man uns durch die Gebäude und Abteilungen des Unternehmens führte, machten wir an vielen verschiedenen Ständen Halt, an denen uns Auszubildende über die jeweiligen Bereiche und Abteilungen informierten. Mit Hilfe von Bildern, Grafiken, Präsentationen aber auch Versuchen und Beispielen der produzierten Einzelteile, die herumgereicht wurden, konnten wir einen Blick hinter die Kulissen von WIKA werfen. Von den Bestandteilen der Produkte, der Anwendungen und Absatzgebiete über die verschiedenen Berufe und Ausbildungsstellen, bis hin zur Gründung und wirtschaftlichen Lage des Unternehmens gab es zu allen Themen einen anschaulichen Vortrag. Ob Mechatroniker*in, Elektroniker*in, IT-ler*in, Industriemechaniker*in oder Bürokaufmann/-frau, neben Zahlen und Fakten teilten die Azubis auch persönliche Erfahrungen und Sichtweisen mit. Man konnte sich ein Bild davon machen, wie eine Ausbildung abläuft. Auch die Voraussetzungen für eine Ausbildung wurden hervorgehoben, vor allem der Spaß an dem, was man tut. Man sollte einen Beruf wählen, der einem Freude bereitet, bei einem Unternehmen, mit dem man sich identifizieren kann, ein Unternehmen, für das man gerne arbeitet. Ob gemeinschaftlicher Sport oder Gesundheits-Workshops, die WIKA für die Mitarbeiter zur Verfügung stellt, die Betriebsmoral war während der Führung stets präsent.
Als unsere Führungen zu Ende waren und sich unsere Gruppenführer von uns verabschiedet hatten, machten wir eine kleine Pause, in welcher wir mit reichlich Kaltgetränken und Eis versorgt wurden. Man konnte sich mit den anderen Gruppen über die Führungen und insbesondere die Ausbildungen bzw. Berufe unterhalten. Es kam zu regen Diskussionen, zu wem wohl welcher Beruf und welches Feld am ehesten passen würde. Schließlich teilten wir uns noch einmal in zwei Gruppen auf, um abwechselnd etwas über den Werdegang des Unternehmens und über weitere Berufswege in der Metallverarbeitungsbranche zu erfahren.
Schon neigte sich der Ausflug dem Ende und nachdem wir noch ein Foto vor dem WIKA-Gebäude machten, gingen wir zurück zum Empfang, wo wir unsere Sachen samt einem kleinen Geschenk von WIKA abholten und uns verabschiedeten.

Unseres Erachtens nach war dieser Ausflug eine bereichernde Erfahrung. Die Auszubildenden haben eine gut strukturierte Führung auf die Beine gestellt. Da wir unter Zeitdruck waren, blieb leider oft nicht genug Zeit, um genauer auf die Stände einzugehen, doch das Wichtigste wurde uns stets vermittelt. Alles in allem würde ich den Ausflug jeder Zeit noch einmal machen und ich kann ihn weiterempfehlen.

Joel Davidt im Namen der Klasse 9c